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13.09.2019 - 20:00  Ursache und Sinn von Menschwerdung und Wiedergeburt - DER ENGELSTURZ

Weiterführender Text zum Einlesen in den Vortrag:

"Ursache und Sinn von Menschwerdung und Wiedergeburt - DER ENGELSTURZ"

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Die Antworten auf diese Fragen führen weit zurück in die Vergangenheit, hinein in die jenseitige, geistige Welt, wo es vor Urzeiten zu einem folgenschweren Geschehnis kam. Unter der Anführung Luzifers kam es zum Aufstand gegen Christus, den König der Geisterwelt. Ein Teil der Geistwesen hatte sich dadurch der Untreue und des Ungehorsams gegen Gottes Ordnung schuldig gemacht. Dies führte zum Abfall, zu ihrem Sturz aus den Himmeln und dem Verlust ihres göttlichen Bewusstseins. Durch die Gnade Gottes wurde jedoch ein Weg bereitet, damit jeder der Gefallenen Stufe für Stufe das göttliche Bewusstsein wieder erringen kann. So geht heute der Mensch auf Erden auf diesem langen und beschwerlichen Weg zurück in seine geistige Heimat. .................... So kamen zuerst jene Wesenheiten Gottes, als zweite Schöpfung, die Erzengel ins Dasein, geworden sind sie durch Christus. Auch der Erzengel Luzifer entstammt dieser zweithöchsten Schöpfung. Hier begann das geistige Dasein dieser Heerscharen an hohen Wesen in all der großen Herrlichkeit und Seligkeit, und hier ist der Anfang der geistigen Schöpfung zu sehen. Für Äonen von Zeiten befand sich diese Schöpfung der allerhöchsten Feinstofflichkeit in großer Harmonie und Ordnung und auch der Erzengel Luzifer war zu jener Zeit noch ein treuer Anhänger Christi. Seine Unzufriedenheit kam erst später, denn Christus, dem König der Engel, waren ja alleinige Rechte zugesprochen. Das mochte Luzifer nicht sehen, da fing es an in ihm mit Neid und Eifersucht. Gläubige Menschen werden hier einwenden, nicht begreifen zu können, dass auch ein hoher Engel auf Abwege kommen kann, also zu falschen Überlegungen. Aber man muss wissen, dass bereits die göttliche Nachschöpfung des Engelreiches als persönliches Recht die Selbständigkeit und der freie Wille gegeben wurden. ........................... Alle diese hohen Geistwesen hatten freie Entscheidungskraft und zugleich auch Entfaltungs- und Schöpferkraft. ........................ Auch die Hölle hat ihre Besserungsstufen, auch sie hat verschiedene Sphären und jene, die nicht so belastet waren, waren auch nicht in die tiefsten Abgründe gefallen. Ihnen wollte Gott die Gelegenheit geben, sich rasch wieder aufwärts zu entwickeln. Sie sollten hinübertreten in die neu geschaffene feinstoffliche paradiesische Sphäre, die als verkürzter Weg zu Gott zurück gedacht war. ...........................

Die Engel führten diesen einstmals hohen Engelfürsten – Adam, er war noch immer Geistwesen – in diese neu geschaffene paradiesische feinstoffliche Welt mit ihren Aufstiegsstufen nahe der himmlischen Sphäre. Ihm zur Seite gab man noch ein hohes Geistwesen, Eva. ................... Sie konnten nicht zufrieden sein, mit dem, was man ihnen gegeben hatte. Ihr Drang nach mehr, zu besitzen und zu herrschen. Hier begann der lange Weg über die verschiedenen Naturreiche. ...................... Nun hatte sich Gott bereitgefunden, Möglichkeiten zu schaffen für die Rückkehr aller Gefallenen, auch jener höllischen. Christus selbst erklärte sich selbstlos und freiwillig bereit, am göttlichen Plan als der Erlöser mitzuwirken. ........ Auch ist es Luzifer erst seit der Erlösungstat Christi verunmöglicht worden, jene Schar Kämpferengel aus der Legion des Erzengels Michael zu verhindern, immer wieder in den Tiefen der luziferischen Dunkelheit nach aufstiegswilligen Geistern zu suchen. Auch diesen zu helfen, sie im Aufstieg zu unterstützen. ................ Noch hatten diese Aufstiegswilligen keine Möglichkeit gehabt, zu sehen, wie ein Mensch lebt, wenn sie nicht früher schon mit Menschen in Berührung gekommen waren, indem sie selbst von der Hölle heraus unter den Menschen Unheil angerichtet hatten. Es sind dies ja doch noch immer niedere Wesen, deren Seelen noch von düsterem Denken und Wollen belastet sind. ....................

All jene, die aus luziferischen Sphären kommen, sind in ihrer Seele noch sehr belastet, dass sie, einmal inkarniert, den Mitmenschen meist viele Schwierigkeiten bereiten. ...................... Es sind Menschen, die sich weder in die geistige noch in die weltliche Ordnung fügen. Es kommt noch so viel Niedrigkeit aus solchen Menschen heraus, sodass mit ihnen einfach nicht auszukommen ist. Sie sind eben in ihrer Seele dem Bösen noch viel zu nah. .................... Sie haben aus eigener Kraft gutzumachen, was falsch war und dies kann nur in einem weiteren Erdenleben in Ordnung gebracht werden. Wir kennen das unter dem Begriff Karma. Christus war also ins Erdendasein gekommen, um die seit endlosen Zeiten in höllischen Ebenen gefangenen Seelen auch zu befreien. Es stimmt nicht, wie die einen behaupten, dass Christus einfach alle Menschen durch seinen Tod am Kreuz erlöst hätte. Erlöst hätte in dem Sinn, dass jeder nach dem Tod, nach seinem einzigen Erdenleben, in den Himmel komme, ungeachtet seiner Lebensweise, sofern er die bösen Taten nur bereut hätte. Wo wäre da die Gerechtigkeit Gottes, wenn der eine glaubt, rücksichtslos leben zu können, anderen Schaden, Leid und Not zufügen kann, wie es ihm gefällt und die Reue am Ende seines Lebens hätte dies alles weggelöscht? ......................... Doch schon sind heute viele Seelen im Aufstieg begriffen und trotz all dem Schlechten, von dem wir wissen, hat der Gottesglaube auf dieser Erde festen Boden. ..........................




Startdatum
13.09.2019 - 20:00
Enddatum
13.09.2019 - 20:00
Ort
Seminarzentrum Seinswelten
Adresse
Malfattigasse 37 
1120 
Wien 
 
Preis
EUR
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